Vita / Ausstellungen / Download
Ich arbeite als Maler zwischen Münster und Schleswig-Holstein. Landschaft, Atmosphäre und gesellschaftliche Beobachtungen bilden die Grundlage meiner künstlerischen Arbeit. Die norddeutsche Landschaft hat meine Bildsprache geprägt, während berufliche Erfahrungen im öffentlichen Dienst meinen Blick für politische, soziale und sprachliche Zusammenhänge geschärft haben. Mein Werk bewegt sich zwischen Figuration, Abstraktion und symbolischer Verdichtung. Ausstellungen und Sammlungsaufnahmen begleiten diesen Weg.
Peter Todeskino (1958)
Freiberuflicher bildender Künstler, Münster, Kiel
Ausbildung
Seit 2009 Freie Kunstschule Kiel (Burghard Schildt, Birthe Kleiter)
Einzelausstellungen (Auswahl)
- Torhaus Legge, Tecklenburg (2025/2026)
- Freya Frahm Haus Laboe (2026)
- artegrale Kiel (2017)
- Stadtwerke Münster Galerie (2027)
Gruppenausstellungen
- Erphokirche Münster (2026)
- Aabenraa Deutsche Bibliothek, DK (2017)
Berufliches
Jurist; Bürgermeister & Dezernent der Landeshauptstadt Kiel (2005–2017)
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Aktuelles / Termine

Peter Todeskino – Wo das Land aufhört
Malerei von Oberfläche und Tiefe
Wie hält man die Welt auf einer Leinwand fest, ohne an der Oberfläche zu bleiben? Peter Todeskino findet darauf eine eigene Antwort. Der Titel seiner Ausstellung, „Wo das Land aufhört“, ist weit mehr als eine geografische Markierung. Er beschreibt den Moment, in dem das Sichtbare endet – und der Raum für das Ungreifbare beginnt.
Todeskino interessiert sich, egal welches Motiv er bildnerisch bearbeitet, für das, was unter der Oberfläche mitschwingt. Seine Arbeiten öffnen malerisch den Blick für tiefere Schichten. Sie sprechen Glück oder Sehnsucht wie Unsicherheit oder Verwirrung an und verweisen auch auf gesellschaftliche Positionen. Wenn in den Werken eine stille Unruhe spürbar wird, die bis ins Abgründige reichen kann, dann tauchen doch immer wieder Wegweiser auf, die wie ein Kompass wirken: Sie geben Halt und lenken den Blick hoffnungsvoll nach oben. Dabei erlaubt sich der Künstler auch den unverstellten, rein sinnlichen Blick: Momente, in denen er schlicht der Faszination des Augenblicks nachgibt und bildnerisch teilen möchte.
Die Ausstellung lädt dazu ein, den Blick wandern zu lassen. Sie zeigt Landschaften, Städte und Situationen nicht als starre Abbilder, sondern als lebendige Erfahrungsräume. „Wo das Land aufhört“ markiert bei Peter Todeskino den Punkt, an dem die Freiheit beginnt, hinter die Dinge zu schauen – und in einer unruhigen Welt einen Moment innezuhalten.